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Mikes Marketing Blog
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Mike's Marketing Blog

 

Streit um Sammelaktion: Nestlé siegt vor Gericht

"Nicht jede gezielte Beeinflussung von Minderjährigen ist wettbewerbswidrig - mit dieser Begründung lehnte der Bundesgerichtshof heute eine Klage von Verbraucherschützern gegen eine Sammelaktion für verschiedene Nestlé-Produkte ab. 
Der Bundesverband der Verbraucherschützer hatte dem Konzern vorgeworfen die Sammelbegeisterung von Kindern und Jugendlichen auszunutzen - und auf Unterlassung geklagt. Nestlé hatte zuvor für seine Schokoriegel Lion, Kit Kat und Nuts eine Aktion durchgeführt, bei der auf der Verpackung jeweils ein Sammelpunkt aufgedruckt war. 25 dieser Bonuspunkte konnten gegen einen Einkaufsgutschein im Wert von 5 Euro bei Amazon eingelöst werden. 
Die Richter stellten klar, dass nicht jede an Minderjährige gerichtete Sammel- und Treueaktion unzulässig sei. Die wirtschaftlichen Folgen einer Beteiligung an der Sammelaktion konnten auch von Minderjährigen hinreichend überblickt werden, so der Bundesgerichtshof. Die Rechtslage nach der neuen EU-Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken spielte laut Gericht bei der Entscheidung noch keine maßgebliche Rolle. "(Meldung aus HORIZONT)

Man beachte den Nacsatz: Die neue EU-Richtlinie spielte NOCH keine Rolle. Es wird einem Angst!

25.7.2008, 15:42Kategorie: Recht4 Kommentare

SPAM Flut kostet Unternehmen Geld!

Rund 500 Euro kostet Unternehmen die Spam-Flut pro Mitarbeiter und Jahr. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor.
Das Institut für Marketing und Medien hat 1000 Mitarbeiter an der Uni Hamburg danach befragt, wie sie sich verhalten, wenn Spam-Mails ihr E-Mail-Postfach fluten. Die Auswertung der Studie ergibt: Nicht nur die Zahl der Spam-Mails treibt die Kosten für Unternehmen in die Höhe. Auch prüfen Mitarbeiter sehr viel öfter ihr Postfach, weil sie fürchten, wichtige Mails zu übersehen oder versehentlich zu löschen. So ist von einer deutlich geminderten Produktivität auszugehen.
Unterm Strich kommen die Betreiber der Studie auf Gesamtkosten von etwa 500 Euro, die Unternehmen pro Mitarbeiter und Jahr ausgeben müssen. Als eine Lösung, diese Kosten zu senken, empfehlen die Betreiber den Einsatz zentraler Spamfilter-Lösungen, mit denen jedem einzelnen Mitarbeiter ein eigenes Profil zuzuweisen ist. So könnten Mitarbeiter eigene, flexible Spam-Filterroutinen anlegen, und "das Sicherheitsgefühl gefördert werden". (Info von TOM'S HARDWARE.Com)

Ohne Spam-Filter geht nichts mehr! Zusätzlich sollten Mitarbeiter dazu angehalten werden, nicht zu jedem Sch.... eine e-mail mit grossem Verteiler zu schreiben. Auch das kostet Zeit und Nerven.

31.7.2007, 13:54Kategorie: Internet0 Kommentare

Aufschwung.....

"Ein robuster Aufschwung, wachsender Optimismus in vielen Branchen und eine anziehende Werbekonjunktur sorgen für volle Auftragsbücher und wieder steigenden Personalbedarf. Und plötzlich haben Werber, Marketer und vor allem Multimedia-Spezialisten wieder bessere Karten im Gehaltspoker. Die neue Dynamik an der Gehaltsfront lässt sich kaum mehr aufhalten. Für zahlreiche qualifizierte Positionen in Werbung, Marketing und Vertrieb lassen sich seit vergangenem Jahr Zuwächse zwischen vier und sieben Prozent beobachten. Laut einer Studie der Personalvermittlung Aquent GmbH wollen hierzulande 73 Prozent aller relevanten Unternehmen 2007 wieder Personal einstellen – mehr als in jedem anderen der großen EU-Staaten..... (aus w&v, 16. April 2007)

Nun gut, das Gerücht vom STABILEN Aufschwung scheint mehr als nur ein Gerücht zu sein. Hoffen wir, dass die Unternehmen auch begreifen, dass sie etwas für den Nachwuchs tun müssen...z.B. die gezielte Weiterbildung finanziell und motivatorisch zu unterstützen.

16.4.2007, 14:060 Kommentare

Roland Koch: Recht zum Eingreifen

"Hessens Ministerpräsident Roland Koch warnt vor dem Einstieg ausländischer Staaten und Staatskonzerne in deutsche Unternehmen. Er fordert ein Recht zum Eingreifen bei unliebsamen Übernahmen. Zudem will der stellvertretende CDU-Vize das marktwirtschaftliche Profil der Union schärfen." (aus WIRTSCHAFTSWOCHE, 18.03.07)

Roland Koch sorgt doch immer wieder für Überraschungen. Wie sieht wohl die Schärfung des marktwirtschaftlichen Profils der CDU á la Koch aus? Erstens. Marktwirtschaft nur dort, wo es uns gefällt. Die deutschen Unternehmen dürfen weltweit übernehmen, wen sie wollen. Ausländische Unternehmen dürfen investieren, wenn es gerade passt und ein marodes Unternehmen nicht von einem deutschen Unternehmen übernommen wird. Zweitens. Der Grundsatz ist deutlich: Marktwirtschaft ist dann gut, wenn sie sprudelnde Steuereinnahmen bringt und die Politiker machen können, was sie wollen.
Roland Koch, mir graut vor Dir!

18.3.2007, 15:381 Kommentar

APPLE einigt sich im Apfel-Streit...

Apple einigt sich im Apfel-Streit um Markenrechte. Es war der Kampf der Titanen: Seit Jahren stritten sich der IT-Trendsetter Apple Computers Inc. und Apple Corps Ltd., das Plattenlabel der Beatles, um die Nutzungsrechte der Marke "Apple". Nun haben sich die Kontrahenten geeinigt.
Die Übereinkunft sieht vor, dass künftig die kalifonische Apple Inc. (ehemals Apple Computer Inc.) alle Rechte an der Marke "Apple" und dem Apfellogo besitzen und dafür einige Nutzungsrechte von der Beatles-Plattenfirma Apple Corps Ltd. lizenzieren wird. Das teilten beide Firmen am Montag mit.

Mit der Einigung werde die juristische Auseinandersetzung vor Gericht zwischen den Unternehmen beendet. Die Details der Vereinbarung - insbesondere mögliche Zahlungen von Apple Inc. - an die Beatles-Firma - wurden nicht genannt. "Wir lieben die Beatles, und es tat weh, sich mit ihnen über die Marke Apple zu streiten", sagte Apple-Chef Steve Jobs.
Apple Computer und Apple Corps hatten sich bereits 1991 nach einer dreimonatigen Auseinandersetzung vor Gericht auf einen Vertrag geeinigt, der die Nutzung der Marke "Apple" durch das kalifornische Computerunternehmen vorsah. Das Beatles-Label machte allerdings zur Bedingung, dass der Computerhersteller sich nicht direkt im Musik-Business betätigen werde.
Nach dem Einstieg von Apple ins Musikgeschäft mit dem MP3-Player iPod und dem iTunes Store sahen die Beatles diese Vereinbarung verletzt und gingen erneut gegen Apple vor.(aus WIRTSCHAFTSWOCHE, 01/2007)

19.2.2007, 20:550 Kommentare

McDonald's - ganz selbstkritisch.

"McDonald's investiert einen Millionenbetrag in die Überprüfung seiner Marketingstrategie. Eine entsprechende Studie hat die Fastfoodkette bei der zur Omnicom-Gruppe gehörenden Markenberatung Interbrand in Auftrag gegeben, berichtet das Magazin "Advertising Age". Die Agenturbeziehungen sollen davon nicht beeinflusst werden - allerdings sah dies beim vergangenen Strategieschwenk anders aus: Heye & Partner, Unterhaching, wurde damals mit der Umsetzung der globalen "I'm lovin it"-Kampagne beauftragt." (aus HORIZONT, 6.2.2007)

"I'm lovin it" - kann man da nur sagen. Manchen anderen Marken würde ein derartiger Check auch gut tun - Telekom, Siemens, VW.....etc.

6.2.2007, 22:560 Kommentare

No GOOGLE today.....

"Kein Anschluss unter dieser Domain: Die deutsche Internetseite der Suchmaschine Google ist in der Nacht gekapert worden. Wie es zu dem Vorfall kam, ist bisher unklar. Ein Hacker-Angriff wird aber ausgeschlossen. Die deutsche Domain der Internet-Suchmaschine Google ist in der Nacht zum Dienstag kurzfristig gekapert worden. Wie das Unternehmen in Hamburg mitteilte, war die Homepage deshalb für einige Internetnutzer in Deutschland vorübergehend nicht erreichbar. Das Problem sei jedoch "innerhalb kurzer Zeit behoben" worden. Wie es zu der Übertragung der Domain google.de an eine Wiesbadener Internetfirma kam, war zunächst nicht bekannt. Normalerweise ist dies nur mit der Einwilligung des Domain-Inhabers möglich - oder aber, wenn die gebührenpflichtige Registrierung der Domain durch den Inhaber nicht verlängert wird. Eine Domain ist der Name, unter dem ein Internetangebot zu erreichen ist."  (DPA Meldung)

Tja, selbst Google ist vor derartigen Dingen nicht sicher. Der Vorfall verdeutlicht auch mal wieder: AM ENDE STEUERN WIR MENSCHEN DOCH NOCH ALLES - IM GUTEN WIE IM BÖSEN. Eine wahrhaft wichtige Erkenntnis in diesen Zeiten der übermächtigen Technologie.

23.1.2007, 11:49Kategorie: Internet2 Kommentare

Streit um Namensrechte

"Der IT-Riese Cisco hat beim Bundesgericht in San Francisco Klage gegen den Computerkonzern Apple eingereicht. Der Grund ist die Ankündiguing von Apple-Chef Steve Jobs, im Juni ein Mobiltelefon unter der Marke I-Phone auf den Markt zu bringen. Cisco ist eigenen Angaben zufolge seit dem Jahr 2000 im Besitz der Namensrechte und hat über sein Tochterunternehmen Linksys erst im Dezember eine Reihe von VoIP-Telefonen mit eben diesem Namen vorgestellt. Die Klage hat das Ziel, Apple mit einer einstweiligen Verfügung an der Verwendung des Markennamens zu hindern. "Es gibt keinen Zweifel, dass das neue Telefon von Apple sehr aufregend ist. Aber ohne Erlaubnis sollten sie nicht unsere Marke verwenden", sagt Cisco-Chef-Jurist Mark Chandler. Apple hat mit Cisco zwar bereits über die Nutzung der Namensrechte verhandelt, doch laut Chandler wurden die Gespräche ohne Ergebnis angebrochen. Cisco dürfte nicht bereit sein, den Namen ohne weiteres aufzugeben. "Das heutige I-Phone ist nicht das I-Phone von morgen", sagt Chandler. Das Potenzial für das Zusammenwachsen von Festnetz, Mobilfunk und Computer sei grenzenlos und deshalb sei es für Cisco wichtig, den Markennamen zu verteidigen. Apple ist dagegen optimistisch, als Sieger aus dem Streit hervorzugehen. "Die Markenrechtsklage von Cisco ist unklug und deren Recht an der Marke vor allem sehr dünn", kommentiert Apple-Sprecherin Natalie Kerris. "Es gibt schon einige Unternehmen, die den Namen I-Phone für VoIP-Produkte verwenden. Wir waren jedenfalls die ersten, die ein Mobiltelefon so nannten. Wenn uns Cisco allerdings herausfordern will, so sind wir sehr zuversichtlich, dass wir gewinnen werden", so Kerris." (aus HORIZONT, 14.01.07)

Sehr seltsam....erst verhandelt man, dann ignoriert man die Namensrechte des Unternehmens, mit dem man verhandelt hat. Typische Apple-Arroganz!

11.1.2007, 13:20Kategorie: Marke1 Kommentar

Keine Wahl bei den Wahlen...

"Nur noch fünf Prozent der Deutschen vertreten die Meinung, dass man mit Wahlen "in starkem Maße" die Politik mitbestimmen kann. 48 Prozent glauben, dass der Bürger mit Wahlentscheidungen "etwas" Einfluss ausüben kann. 47 Prozent hingegen sind der Überzeugung, dass sie die Politik durch Wahlen "gar nicht" mitbestimmen können. In Ostdeutschland meinen das sogar 56 Prozent der Befragten. " (Auszug aus den Ergebnissen der neuesten STERN Umfrage/27.Dez.2007)

Schon der Liedermacher Degenhard hat um 1970 herum in einem seiner Lieder beklagt, dass man keine Wahl hat bei den Wahlen. Jetzt scheint sich diese Erkenntnis auch in der Bevölkerung zunehmend zu verfestigen. Endlich!

27.12.2006, 16:454 Kommentare

Ratiopharm kämpft um Image

"Verantwortung ist nicht nur ein Wort", behauptet die aktuelle Corporate-Anzeige des Generika-Herstellers Ratiopharm. Noch im Oktober unterstrich Philipp Daniel Merckle, Vorsitzender der Geschäftsführung, von allen Marktteilnehmern sei "ethisches Verhalten" gefordert. Konterkariert werden solche Imagefördernden Aussagen derzeit von den Aktivitäten der deutschen Justiz. So hat die Staatsanwaltschaft in Ulm Anfang der Woche die Wohnungen von 400 Außendienstmitarbeitern des Herstellers durchsucht. Sie sollen Mediziner durch Geld- und Sachspenden zum Verschreiben von Ratiopharm-Produkten angehalten haben.
Schon lange sind die Akquise-Methoden der Pharma-Industrie umstritten (W&V 36/06). "Die Vertriebsmethoden sind rauer geworden", bestätigt Wilhelm Niebling, Vorstandsmitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Mehr als eine dürre Pressemitteilung brachte Ratiopharm gegen die aktuellen Negativschlagzeilen um mutmaßlich kriminelle Vertriebsaktivitäten nicht zustande. Die Vorwürfe beträfen, wenn überhaupt, die Vergangenheit, nicht die Gegenwart, verlautbarte das Unternehmen. Tatsächlich treffen die Ermittlungen Ratiopharm zur Unzeit. Geschäftsführer Merckle ließ wegen anrüchiger Akquise-Methoden im Top-Management Köpfe rollen, nicht zuletzt im Vertrieb, und gilt als treibende Kraft hinter der neuen Unternehmensmission, die ethisches Handeln propagiert – etwa über die Charity-Initiative "World in Balance". (aus w&v vom 21. Dez. 2006)

Ein wenig bleibt der Eindruck: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert". Da hilft auch die Charity-Initiative wenig. Andererseits zeigt die Affäre auch, wie krank unser Gesundheitssystem ist - bestechliche Ärzte sind wohl das Letzte, was wir brauchen.

22.12.2006, 9:410 Kommentare

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